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Auf der lebenslangen Suche nach den richtigen und passenden Worten für das im tiefsten Unsagbare lade ich Euch ein auf meine Entdeckungsreise.

Das Matthäusevangelium und das römische Imperium: Eine Analyse

Die religiöse Überhöhung politischer Gestalten der Gegenwart, die (Ab-)Segnung ihrer brutalen faschistoiden und neo-imperialen Politik durch „christliche“ Kirchenführer, erschreckt und lässt fragen, welche „heilige Schrift“ diese Menschen gelesen haben.

Die Evangelien, wie auch die Offenbarung des Johannes und wahrscheinlich die meisten Briefe – außer den echten Paulinen – sind nach der Katastrophe des Jahres 70 entstanden. Sie sind, wenigstens was die Evangelien und die Offenbarung betrifft, Reaktion auf und Auseinandersetzung mit der Eroberung und Zerstörung Jerusalems und des Tempels durch das römische Imperium unter der flavischen Dynastie.

Wie insbesondere der Evangelist Matthäus sich zum römischen Imperium verhält, was er dem imperialen Anspruch entgegensetzt, habe ich versucht erstens in einer Gedankensammlung zum Anfang des Evangeliums und zweitens in einem Aufsatz zur Bedeutung des „sehr hohen Berges“ aus Matthäus 4,8 und 17,1 darzulegen.

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